7
0


endlos bio

zum lesen:
Im Jahre 1998 in einem kleinen Kaff in
Thüringen noch namenlos gegründet, begannen
die beiden Herren Daniel Graumüller und
Mario Kreuzer schon bald damit, erst am
PersonalKomputer, dann an richtig echten
Synthikästen die ersten Bruchstückche
elektronisches Wasauchimmer zusammmen zu
basteln. Von Musik konnte bei dem Gedröhne
und Gepolter noch nicht die Rede sein.
Übung macht den Meister dachten sich die
Beiden und beschlossen desshalb, ihre
tonalen Gehversuche auch hin und wieder
einer Hand voll Leuten zuzumuten.
Überraschenderweise fanden die das Ganze
aber gar nicht so schlecht und so schöpfte
die Herrenrunde wieder und wieder neue Motivation.

Erste Promoplatten wurden aufgenommen und
unter Neugierigen und Bekannten verteilt.
Waren die Stücke anfangs noch von geradlinigen
Bassdrums geprägt, stellte man rasch eine
merkwürdige Vorliebe für gebrochene Rhythmen,
Bitcrusher und knisterndes Elektronikgefrickel
fest. Ein Name für das Ganze musste nun
endlich mal her und so einigte man sich
auf Einen, der die Mucke wohl am besten
beschreibt, endlos. Denn was vom Beginn
an bis heute die Lieder der jetzt in Leipzig
lebenden Combo prägt, war und ist die Wiederholung.
Keine klassischen Songstrukturen, keine
radiotauglichen Dreieinhalbminüter. Man
läßt sich Zeit und erwartet das auch vom
Hörer. Dass das Ganze nicht so übel klingt,
bekamen die Jungs erneut zu spüren, als sie
im Jahre 2003 beim Elektronikspektakel
SonneMondSterne zum besten Newcomer des
Jahres gekührt wurden.
Auch Filmemacher Detlev Buck klopfte
(Radiofritze Max Spallek sei Dank)
2006 an die virtuelle Studiotür. Und schon
fanden sich endlos mit "es wächst uns über den kopf"
neben alten Szenehasen wie Beck, der Gang of Four,
Eels und den Beatsticks auf dem Soundtrack
zum Neuköllndrama "Knallhart" wieder.
(OST erschienen auf Domino Records)

Heute sieht man die Truppe in der Regel
immer zu Viert auf der Bühne werkeln.
Dank Gitarrist Johannes Ruß und Schlagzeuger
Tobias Weber ist das einstige Elekronikduo
nun fast soetwas wie eine echte IndieBand.
Aber was heißt das schon.


zum kopieren:
Im Jahre 1998 in einem kleinen Kaff in Thüringen noch namenlos gegründet, begannen die beiden Herren Daniel Graumüller und Mario Kreuzer schon bald damit, erst am PersonalKomputer, dann an richtig echten Synthikästen die ersten Bruchstückchen elektronischer Wasauchimmer zusammmen zu basteln. Von Musik konnte bei dem Gedröhne und Gepolter noch nicht die Rede sein. Übung macht den Meister dachten sich die Beiden und beschlossen desshalb, ihre tonalen Gehversuche auch hin und wieder einer Hand voll Leuten zuzumuten. Überraschenderweise fanden die das Ganze aber gar nicht so schlecht und so schöpfte die Herrenrunde wieder und wieder neue Motivation. Erste Promoplatten wurden aufgenommen und unter Neugierigen und Bekannten verteilt. Waren die Stücke anfangs noch von geradlinigen Bassdrums geprägt, stellte man rasch eine merkwürdige Vorliebe für gebrochene Rhythmen, Bitcrusher und knisterndes Elektronikgefrickel fest. Ein Name für das Ganze musste nur endlich mal her und so einigte man sich auf Einen, der die Mucke wohl am besten beschreibt, endlos. Denn was vom Beginn an bis heute die Lieder der jetzt in Leipzig lebenden Combo prägt, war und ist die Wiederholung. Keine klassischen Songstrukturen, keine radiotauglichen Dreieinhalbminüter. Man läßt sich Zeit und erwartet das auch vom Hörer. Das das Ganze nicht so übel klingt, bekamen die Jungs erneut zu spüren, als sie im Jahre 2003 beim Elektronikspektakel SonneMondSterne zum besten Newcomer des Jahres gekührt wurden. Auch Filmemacher Detlev Buck klopfte (Radiofritze Max Spallek sei Dank) 2006 an die virtuelle Studiotür. Und schon fanden sich endlos mit "es wächst uns über den kopf" neben alten Szenehasen wie Beck, der Gang of Four, Eels und den Beatsticks auf dem Soundtrack zum Neuköllndrama "Knallhart" wieder. (OST erschienen auf Domino Records) Heute sieht man die Truppe in der Regel immer zu Viert auf der Bühne werkeln. Dank Gitarrist Johannes Ruß und Schlagzeuger Tobias Weber ist das einstige Elekronikduo nun fast soetwas wie eine echte IndieBand. Aber was heißt das schon.